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Speicherrechner

Wie viel Festplatte braucht Ihre Anlage, und schafft der Rekorder das? Kameras als Gruppen anlegen, das Ergebnis aktualisiert sich sofort.

Kameras

Aufbewahrung und Festplatten

So rechnet der Rechner

Grundlage sind typische Durchschnitts-Bitraten (VBR) je Auflösung bei 25 Bildern pro Sekunde und normaler Szene. Daraus werden berücksichtigt:

  • Codec: H.265 braucht etwa die Hälfte von H.264. Der Smart Codec (H.265+) spart je nach Szene weitere 30 bis 65 %.
  • Bildrate: nicht linear, weil Schlüsselbilder bleiben. Halbe Bildrate spart etwa 40 %.
  • Szene: Bäume, Verkehr oder Regen erhöhen die Bitrate deutlich.
  • Nacht mit IR: Bildrauschen erhöht die Bitrate, besonders bei H.265+.
  • Bewegungsaufnahme: nur der Anteil mit Bewegung plus Vor- und Nachlauf.

Für Dateisystem und Index werden 3 % abgezogen. Der Rekorder zeigt die Kapazität in TiB an, also rund 9 % kleinere Zahlen als auf der Festplatte steht; der Platz ist trotzdem derselbe.

Eigene Bitrate: Tragen Sie die im Rekorder eingestellte Bitrate ein, ersetzt sie die Schätzung aus Auflösung, Codec, Szene und Nacht. Bei VBR ist der eingestellte Wert ein Höchstwert; der Rechner liegt dann auf der sicheren Seite.

RAID: RAID 1 spiegelt genau 2 Platten. Mehrere gespiegelte Paare sind RAID 10. RAID 5 und 6 brauchen mindestens 3 bzw. 4 Platten.

Rekorder-Check: Nur eine Näherung. Der Eingang muss die Spitzenbitrate aller Kameras plus Reserve schaffen, die Decodierung ist in 1080p-Kanälen angegeben (z. B. 4K = 4 × 1080p). Prüfen Sie zusätzlich im Datenblatt: Kanalanzahl, maximale Festplattengröße je Schacht und die Werte bei aktivierter KI – mit KI sinken Bandbreite und Decodierleistung oft deutlich.

Alle Werte sind Richtwerte. Die tatsächliche Bitrate sehen Sie am Rekorder unter den Kanalinformationen.