So rechnet der Rechner
Brennweite: Der Bildwinkel wird aus Brennweite und Sensorbreite berechnet: Bildwinkel = 2 · arctan(Sensorbreite / (2 · Brennweite)). Die Sensorbreite ergibt sich aus der üblichen Zoll-Angabe (z. B. 1/2.8" ≈ 6,46 mm Diagonale) und dem Seitenverhältnis der Auflösung. Das gilt für unverzerrte Objektive; bei Weitwinkel ist der Datenblattwert genauer.
Bildbreite: In der Entfernung d ist das Bild 2 · d · tan(Bildwinkel / 2) breit. Die Pixel der Auflösung verteilen sich auf diese Breite, daraus ergibt sich die Pixeldichte in Pixel pro Meter (px/m).
| Stufe nach EN 62676-4 | mindestens | bedeutet |
| Detektieren | 25 px/m | Man sieht, dass eine Person im Bild ist. |
| Beobachten | 62 px/m | Merkmale wie Kleidung und Bewegung sind zu erkennen. |
| Erkennen | 125 px/m | Eine bekannte Person lässt sich wiedererkennen. |
| Identifizieren | 250 px/m | Eine fremde Person lässt sich eindeutig identifizieren. |
Nicht berücksichtigt: Verzeichnung am Bildrand (vor allem bei Weitwinkel), Licht und IR-Reichweite in der Nacht, Bildrate, Kompression, Fokus und Montagehöhe. Die Werte gelten für den Idealfall in Bildmitte. Steht im Datenblatt eine DORI-Tabelle, gilt diese.
Quelle: EN 62676-4 (Videoüberwachungsanlagen, Anwendungsregeln).