Portal

Was ist der Access-Point-Modus (AP-Modus)?

2 Min. Lesezeit 7 Abschnitte mit Bildern Aktualisiert am 29. Oktober 2026

Inhalt
  1. Was macht ein Access Point?
  2. Router-Modus und AP-Modus im Vergleich
  3. Wann ist der AP-Modus sinnvoll?
  4. So gehen Sie vor (allgemein)
  5. So ist es bei Ruijie Reyee
  6. Häufige Fehler
  7. Weiterführende Informationen

Ein WLAN-Gerät kann als Router oder als Access Point arbeiten. Im Access-Point-Modus sendet es nur das WLAN aus – alle anderen Aufgaben übernimmt der Hauptrouter. So erweitern Sie die WLAN-Abdeckung, ohne ein zweites, getrenntes Netz zu erzeugen.

Schema: Router-Modus und Access-Point-Modus
Schema: Router-Modus und Access-Point-Modus

Was macht ein Access Point?

Ein Access Point (AP) wird per Netzwerkkabel – oder drahtlos per Mesh bzw. Funkbrücke – an das bestehende Netz angeschlossen und strahlt dort das WLAN aus. Moderne APs unterstützen aktuelle Standards wie Wi-Fi 6 (802.11ax) oder Wi-Fi 7 und bieten Funktionen wie Gast-WLAN und Roaming.

Router-Modus und AP-Modus im Vergleich

  • Router-Modus: Das Gerät vergibt selbst IP-Adressen (DHCP), übersetzt Adressen (NAT) und trennt sein eigenes Netz vom vorgeschalteten Netz.
  • AP-Modus: Das Gerät ist nur WLAN-Sender. IP-Adressen, Firewall und Internetzugang kommen vom Hauptrouter. Alle Geräte – ob per Kabel oder WLAN – sind im selben Netz.

Der AP-Modus vermeidet doppeltes NAT und zwei getrennte Netze. Drucker, Kameras und Rekorder bleiben so von allen Geräten aus erreichbar.

Wann ist der AP-Modus sinnvoll?

  • Die WLAN-Abdeckung reicht nicht – weitere Räume oder Stockwerke sollen versorgt werden.
  • Der vorhandene Router ist veraltet, das WLAN soll aber einen neueren Standard bekommen.
  • Ein älterer Router soll weiterverwendet werden – als zusätzlicher WLAN-Sender.

So gehen Sie vor (allgemein)

  1. Richten Sie den Hauptrouter mit Internetzugang und DHCP ein.
  2. Verbinden Sie den Access Point per Kabel mit dem Netz des Hauptrouters.
  3. Stellen Sie das Gerät in seiner Weboberfläche auf den AP-Modus um, falls es nicht ohnehin schon so arbeitet.
  4. Legen Sie SSID, Passwort und Verschlüsselung fest. Mit derselben SSID und demselben Passwort wie am Hauptrouter wechseln Geräte beim Gehen automatisch zum stärkeren Sender.
  5. Speichern Sie und prüfen Sie, ob WLAN-Geräte eine Adresse aus dem Netz des Hauptrouters erhalten.

So ist es bei Ruijie Reyee

  • Reyee-Access-Points der Serie RG-RAP arbeiten laut Ruijie ab Werk im AP-Modus. Weitere Betriebsarten sind Router-Modus und WLAN-Repeater.
  • Im selbstorganisierenden Netz (SON) übernimmt das Gateway bzw. der Master-AP die Verwaltung: Das WLAN legen Sie einmal zentral an, alle APs übernehmen es automatisch.
  • Die Betriebsart ändern Sie unter Switching Work Mode in der Weboberfläche des Geräts.

Häufige Fehler

  • Zwei Router im Router-Modus hintereinander: doppeltes NAT, Geräte in verschiedenen Netzen – Kameras und Drucker sind plötzlich nicht mehr erreichbar.
  • Zwei DHCP-Server im selben Netz: Geräte erhalten falsche Adressen. Im AP-Modus vergibt nur der Hauptrouter Adressen.

Weiterführende Informationen

Passende Anleitungen

Nicht weitergekommen? Schreiben Sie uns mit Modellnummer und kurzer Beschreibung.